Über 2000 Menschen in Köln für die Aufnahme von Geflüchteten

In Köln folgten mehr als 2000 Menschen dem Aufruf der Seebrücke, um für die Aufnahme von mehr Geflüchteten zu demonstrieren und ihre Solidarität mit dem Menschen im Lager Moria zu zeigen.

Seit letzter Nacht brennt das Lager Moria! #Dreizehntausend Menschen leben auf Lesbos gerade auf der Straße, weil das Camp fast vollständig zerstört ist. Die Lage in den Camps auf den griechischen Inseln ist seit Jahren katastrophal – jetzt kommt es zu einer extremen Notsituation für alle Menschen, nachdem letzte Woche bereits die ersten Corona Fälle bestätigt wurden.

Der Brand in #Moria zeigt das Versagen der europäischen und deutschen Politik. Über 170 Städte und Kommunen sind aufnahmebereit!

Der planmäßige Ausbau der Festung Europa soll die Folgen der menschenverachtenden Politik der EU aus Europa heraushalten. Geflüchtete sind das Produkt von militärischen Regime-Changes wie in Libyen und der Unterstützung von Diktaturen wie in der Türkei. Aber auch wirtschaftliche Gründe, die Ausplünderung afrikanischer und arabischer Staaten, die rücksichtlose Umweltzerstörung auch durch europäische Konzerne sind Gründe zu fliehen.

Wir fordern die Fluchtursachen – Krieg, Diktatur, Umweltzerstörung und wirtschaftliche Abhängigkeit – zu beenden, alle Geflüchteten aufzunehmen und ihnen eine wirkliche Perspektive in Deutschland und der EU zu geben.

Solidarität mit dem Roten Aufbau! Weg mit §129 a/b

Wir spiegeln den Bericht von solidaritaet.noblogs.org:

 

Gestern demonstrierten in Köln spontan mobilisiert 100 Menschen mit einer kraftvollen Demonstration in Solidarität mit dem Roten Aufbau. Die im Vorfeld nicht angemeldete Versammlung lief nach Eilanmeldung über die Kalker Hauptstraße durch das MigrantInnen- und ArbeiterInnenviertel Köln-Kalk. Den folgenden Redebeitrag möchten wir gerne dokumentieren:

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Kampagne zur Kommunalwahl gestartet!

Checkt die Kampagnenwebsite ab https://werrechtswaehlt.noblogs.org/ !

Die Kampagne “Wer rechts wählt, wählt Faschismus” wurde initiiert von der Antifaschistischen Aktion Köln-Sülz anlässlich der Kölner Kommunalwahlen 2020. Sie wird unterstützt von der Aktion Brühl (antifaschistischer Arbeitskreis) und dem Kollektiv Edelweiß – Antifaschistische Perspektive. Wir möchten eine inhaltliche, aber radikale Kritik an der AFD, der CDU und anderen rechten Parteien in unseren Vierteln verbreiten, deutlich machen, dass der Faschismus den Interessen der Bevölkerung antagonistisch gegenübersteht und eine klar linke Perspektive auf die Gesellschaft vermitteln. Dazu verteilen wir Flyer, hängen Plakate auf und daneben findet am Samstag, den 29.8. in Sülz ein antifaschistischer Stadtteilspaziergang zu den Kommunalwahlen statt.

Unsere Wahl: 365 Tage im Jahr antifaschistisch kämpfen!

Aktionswoche gegen Repression gestartet!

Checkt die Kampagnen-Website aus!

Was du gemacht hast war nach deutschem Recht illegal. Aber trotzdem war es richtig. Der deutsche Staat und die deutsche Justiz stehen aber nicht auf der Seite von dem was richtig ist. Sondern auf der Seite von Rassisten, Nazis, Frauenfeinden und RWE. Deshalb müssen linke Aktivist*innen mit Strafe rechnen.

Deshalb haben wir uns entschieden eine Aktionswoche gegen staatliche Repression zu veranstalten. Natürlich mit Rücksicht auf die Gesundheit aller Beteiligten und daher leider nur mit eingeschränkten Möglichkeiten sich zu beteiligen. Zum Beispiel wird es nicht wie letztes Mal eine Demonstration geben, sondern ein Konzept von kleineren Aktionen.

Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf!

Letzte Woche Samstag hat in Köln eine NRW-weite Demonstration in Solidrität mit Kurdistan und gegen die Angriffe der Türkei stattgefunden. Der türkische Staat hat in der Vergangenheit mehrere Offensiven gegen die kurdische Selbstverwaltung in Syrien durchgeführt und greift jetzt kurdische Gebiete im nördlichen Irak an. Wir verurteilen das Großmachtstreben des türkischen Staates und der Diktatorenclique um Erdogan.

Deshalb haben wir und befreundete gruppen an der Demonstration teilgenommen.

Hintergrundinfos zum Geschehen in Kurdistan gibts auf ANF.

gefunden auf Indymedia.org

In der letzten Zeit ist in Köln scheinbar einiges passiert. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

1. Outing eines AFD-Kandidaten

“Das ist Stephan Boyens. Er wohnt in der Overather Straße 20. In diesem Text geht es um ihn, weil er in der Fraktion der AFD im Stadtrat von Köln sitzt. Er ist
Funktionär der AFD und trägt damit den Aufbau einer rechtsradikalen, in Teilen faschistischen, Partei mit.”

https://de.indymedia.org/node/91600

 


2. Platzumbenennung:

“Am 22.Mai haben wir in Köln-Sülz den Heinz-Mohnen-Platz in Gertrud-Koch-Platz umbenannt und werden das immer wieder tun. Den folgenden Text hängten wir in den Straßen drum herum auf und verteilten ihn in Briefkästen.

Sülzer Antifaschist*innen”

https://de.indymedia.org/node/90871


3. Reiterdenkmal von Wilhelm II. in Köln markiert

In der Nacht von Dienstag, 23.6. auf Mittwoch, 24.6. markierten Unbekannte das Reiterdenkmal von Kaiser Wilhelm II. an der Hohenzollern-Brücke in Köln. Wilhelm II. – Völkermörder, Antisemit, Kriegsverbrecher Kaiser Wilhelm II. ist mitverantwortlich für den Genozid in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) in 1904.

 

Solidarität mit den Antifas aus BaWü!

Wir teilen ein Statement aus Süddeutschland zu den aktuellen Hausdurchsuchungen:

Heute morgen kam es in mehreren Städten Baden-Württembergs zu Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen und DNA-Entnahmen. Eine Person wurde in U-Haft gesteckt, alle anderen sind wieder auf freiem Fuß. Die Durchsuchungen stehen laut der Ermittlungsgruppe “Arena” im Zusammenhang einer Auseinandersetzung zwischen Nazis der selbsternannten Gewerkschaft “Zentrum Automobil” und AntifaschistInnen.

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Proteste gegen AFD-Veranstaltung

Demnächst steht die Kommunalwahl an. Am 13. September möchte natürlich auch die AfD möglichst viele Stimmen holen. Um direkt am Anfang des Wahlkampfs schonmal zu zeigen wo die Reise hingeht haben wir uns an Blockaden des Veranstaltungsorts beteiligt. Gleich zu Beginn haben wir gesehen, wie einige Antifaschist*innen die Polizeiabsperrung überwunden haben und versuchten näher an den Veranstaltungsort heranzukommen. Später hat die Polizei immer wieder Versuche unternommen AfD Funktionäre bei uns durchzuschleusen. Viele engagierte Leute versperrten den Zugang und durch den motivierten Auftakt haben die Bullen wohl verstanden, dass sie es bei uns besser nicht mehr versuchen. Dadurch hatten besonders Motivierte die Möglichkeit anreisende AfD Funktionäre gleich am Eingang der Straße abzufangen und wieder nach Hause zu schicken.

Nach allem was wir gesehen haben scheint es ein erfolgreicher Tag gewesen zu sein. Für Leute, die sich für die AfD-Kandidaten interessieren hat die AfD auf unterschiedlichen Social-Media-Plattformen Fotos und Namen veröffentlicht. Wir wollen auch den verhafteten Antifaschist*innen alles gute wünschen und wenn gewünscht unsere Hilfe anbieten.